Mit ‘Tutorial’ getaggte Artikel

Smartfilter

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Ich habe vor ein paar Wochen Smartfilter für mich entdeckt. Früher habe ich mich nie damit beschäftigt, weil ich erstens nicht wusste was genau ich damit machen kann und zweitens was für einen Nutzen es für mich hat.

Dann habe ich mich endlich entschlossen zu testen, was da eigentlich passiert.

Was sind eigentlich Smartfilter?

Mit Smartfiltern kann man eine Ebene als Smartfilter konvertieren, alle Filter, Einstellungen, die ich dann auf diese Ebene anwende kann ich im Nachhinein noch ändern.

Ja und was heißt das jetzt?

Beispiel:
Ebene A ist mein Bild -> “Für Smartfilter konvertieren”. Nun sieht das Ebenensymbol ein wenig anders aus.
Jetzt wende ich Filter wie “Gaußscher Weichzeichner” an, doppelklick auf ->ps_2, so können wir die Ebene auf “weiches licht” stellen.
Vieleicht nun noch “Unscharf maskieren” und noch eine Könung hinzufügen. Nun merke ich aber, dass der “Gaußscher weichzeichner” zu stark war…

Kein Problem :-)

Einfach doppelklick auf “Gaußscher weichzeichner” unterhalb Ebene A und schon können wir den Filter neu einstellen.

So haben wir nun die Möglichkeit ganz einfach im Nachhinein noch Änderungen an Filtern vorzunehmen, die normalerweise bereits fest verarbeitet sind.

Ich hoffe ich konnte euch Smartfilter ein Wenig erklären.

ps_3

Schöne Grüße

denke nicht an die Vergangenheit

Sonntag, 18. Oktober 2009

Da es nun doch etwas kälter wird, habe ich mich heute dazu entschlossen drinnen Fotos zu machen.
Location: Friseursalon
Da wir leider auf einem Sonntag keinen Hintergrundstoff organisieren konnten, muss Photoshop da etwas nachhelfen ;-)

Foto 1 ist das Original, wie es aus der Kamera kommt. Benutzt wurde ein Blitz mit Softbox von vorne, ein Blitz von hinten Links und ein Blitz schwach von hinten rechts.

So um nun zum Ergebniss zu kommen, habe ich als erstes Den Hintergrund vom Model getrennt. das ging bei diesem Foto am einfachsten mit dem Magnetischem Lasso. Ich arbeite sehr gerne mit Ordnern, so habe ich einfach meine Auswahl als Ebenenmaske erstellt und kann so nun das Model getrennt vom Hintergrund bearbeiten und umgekehrt. siehe Bild 3.

Ordner Grundbea: Hier mache ich Grundbearbeitung wie Farbkorrektur, Helligkeit.
Ordner model: Hier habe ich die Haut ein kleines bisschen nachbearbeitet, eine schwarzweißebene darüber gelegt und den Sepiaton als Fotofilter erstellt.

Ordner bg: ist ausschließlich der Hintergrund. Da ich den Hintergrund mit einer Maske vom Model getrennt habe, habe ich einfach eine komplette graue Ebene erstellt, etwas Struktur erstellt und ein wenig Schatten noch ins Spiel gebracht.

Als letztes Noch ein Fotofilter um die gewünschte Farbtemparatur zu bekommen und nachschärfen. Das war es im groben eigentlich schon :-)

Schöne Grüße und ein guten Start in die Woche.

Sonntag scheint nicht immer Sonne

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Sonntag war ich wieder unterwegs und dass möchte ich euch natürlich auch zeigen.
Erst hatte ich Angst, dass es regnen würde, aber wir haben da doch glück gehabt. Es war die ganze Zeit bewölkt und manchmal kamen ein paar Sonnenstrahlen durch.

Bei dem ersten Foto habe ich drei Blitze verwendet.
Einen hinten links, einen hinten rechts und ein Blitz mit Softbox leicht links neben mir. Das Ausgangsbild fand ich persöhnlich schon sehr gut, ich habe nicht viel an dem Foto gemacht. Ich habe die Ohringe wegretouchiert, den Hindergrund etwas abgedunkelt um mehr Kontrast zu bekommen und das Model wurde nur etwas Kontrastreicher gemacht.

Beim zweiten Foto habe ich kein Blitz verwendet, es schien auch keine Sonne, aber der bewölkte Himmel ist ja eine riesen Softbox, was will man da mehr :-). Bearbeitung fast gleich und am Ende noch eine Sepiafärbung.

Schöne Grüße

Hintergrund ändern leichtgemacht

Donnerstag, 19. März 2009

Da ich ja kein Studio habe, versuche ich meine Fotos manchmal so nah wie möglich nach Studio aussehen zu lassen.
Da dies nur mit Vorbereitung geht, dachte ich mir ich schreibe mal meine Vorgehensweise auf.

Ich habe eine Location gewählt, die relativ einfarbig und neutral ist. Hier habe ich eine Tiefgarage gehabt, mit grauem Hintergrund.

Ich wusste vorher schon, dass ich den neuen Hintergrund später etwas dunkler haben will, also habe ich vorher schon so gearbeitet, dass der Hintergrund etwas dunkler ist. Nun habe ich 3 Blitze verwendet, einen von hinten links, einen von hinten rechts und einen von oben um die Cap zu betonen. Dadurch das ich die Blitze so ausgerichtet habe, wird die Kontur des Modells so betont, dass es noch einfacher ist sie nachher zu Maskieren.

So, ich habe das Foto nun gemacht, ab in Lightroom die RAW Entwicklung und direkt danach in Photoshop weitergemacht.

Als erstes habe ich ein Ordner für den Hintergrund angelegt und mithilfe des Polygonlassos ganz einfach das Modell freigestellt und eine Ebenenmaske angelegt.

Nun konnte ich mein Hintergrund ganz einfach mit einem Pinsel malen. Ich habe erst alles schwarz gemacht und dann mit einem Pinsel mit etwa 2% weiß draufgemalt. Dann ein blauen Fotofilter drüber und schon sieht das sehr ordentlich aus. Zu ordentlich! Also habe ich auf einer neuen Ebene den Filter Rauschen hinzufügen genutzt mit der Einstellung Monochrom, diese habe ich sehr stark mit Gaußschen Weichzeichner weichgezeichnet. und auf Multiplizieren gestellt. Schon sieht der Hintergrund aus wie im Studio.

Als nächstes ist das Modell dran…

Ich fange als erstes mit Tonwertkorrektur an, korrigiere falls nötig Farbstiche. Mit der Gradationskurve habe ich das ganze Bild etwas heller gemacht. Abwedler und Nachbelichter nutze ich als nächstes um die Jacke etwas stärker zu betonen, dazu benutze ich den Abwedler für die Hellen und den Nachbelichter für die dunklen Stellen.

So nun eigentlich nur noch die Sättigung ganz leicht verringern indem ich eine schwarz weiß Ebene mit geringer Deckkraft drüber lege. Zu guter letzt nur noch sehr dezent ein Fotofilter blau drüber um den Farbeffekt zu bekommen.

Das wars eigentlich schon :-)

orig.jpg
p_7122_s.jpg

Mit mehreren Blitzen arbeiten

Mittwoch, 28. Januar 2009

Was Fotografieren mit mehreren Blitzen angeht, bin ich noch ein wenig in der Experimentierphase, aber ich denke das klappt schon ganz gut. Zumindest wird es immer besser mit jedem Versuch :-)

Da ich ja niemanden habe, der mir zeigt wie man das “richtig” macht, heißt es also ausprobieren. Ich schaue mir öfter Fotos an und überlege dann wie geblitzt wurde und versuche dann dies mit meinem vorhandenen Wissen zu verbinden. Ich weiß wie ich meine Blitze Regeln muss, aber ich muss noch mehr über die Wirkung von Licht lernen. Ich sehe ja wenn ich den Blitz an eine bestimmte Position stelle, wie das Licht fällt. Desweiteren habe ich noch nichts mit Lichtformern gemacht. Wie wirkt ein Beauty-Dish im Gegensatz zu einer Softbox. Fragen über Fragen, die ich aber bald austesten werde und natürlich meine Ergebnisse  hier präsentieren werde.

Momentan Fotografiere ich mit 3 Canon 430 ex, dazu eine Sofbox, die eher aussieht wie ein Joghurtbecher und einem Lightsphere. Ein Lithsphere ist ein Aufsatz für den Blitz, der das Licht super streut und man bekommt ein schönes weiches Licht.

Nun aber zu Beispielbildern…

15036310.jpg

Dieses Foto ist am Expogelände unter einer Unterführung entstanden. Es hatte gerade angefangen zu regnen, was man aber zum Glück nicht sieht. Ich hatte einen Blitz links, sowie einen Blitz rechts von ihr und ein leichten Blitz von vorne. Bearbeitung hat ein wenig länger gedauert, aber ansich ist es nur mit Lightroom entsätigt und dann gab es mit Photoshop ein längeres feintuning. Das gehörte zu meinem ersten Versuch draußen mit mehr als einem Blitz. Ich denke das hat ziemlich gut geklappt, auch wenn das “günstige” Blitzauslöser-System aus China ab und zu versagt hat.

Das nächste Foto ist letzten Samstag entstanden, es war sehr kalt, aber hat prima geklappt. Dafür habe ich nur 2 Blitze verwendet. Auf dem Foto kam leicht seitlich vorne links ein Blitz  und schräg hinter ihr rechts noch einer.

p_1966.jpg

Wenn ihr Verbesserungen oder Fragen habt nur immer raus damit :-)

Ebenenmasken von Photoshop

Mittwoch, 21. Januar 2009

Ich finde Ebenenmasken eine der schönsten Funktionen von Photoshop, da aber viele Leute die ich kenne probleme mit Ebenenmasken haben, dachte ich mir ich erkläre diese mal anhand eines einfachen Beispiels.

Als erstes mal unser Ausgangsmaterial:

ausgangsbild - ebenenmasken

ausgangsbild - ebenenmasken

Und so soll unser Bild am Ende aussehen:

fertig - ebenenmasken

fertig - ebenenmasken

So zeige ich euch auch gleich, wie man ein colorkey macht. :-)

Ich gehe mal davon aus, dass ihr ein kleines bisschen Grundwissen habt. Sowas wie “Ebene duplizieren” werde ich nicht erklären.

Wir starten also nun mit unserem Ausgangsbild und duplizieren einmal diese Ebene und nennen sie “schwarz weiß”. Nun geht ihr auf “Bild” -> “Anpassungen” -> “Sättigung verringern”. Jetzt haben wir ein Schwarz/Weiß Bild, natürlich gibt es sehr viele möglichkeiten ein Foto s/w umzuwandeln, darauf werde ich aber in einem anderem Tutorial eingehen.

Als nächstes klicken wir auf ebenenmaske oder über das Menü “Ebene” -> “Ebenenmaske” -> “Alle einblenden”

So sollte es nun aussehen:
so_siehts_aus

Achtet bitte darauf, dass die neue Weiße Ebene (die Ebenenmaske) ausgewählt ist. Nun müsst ihr euch das so vorstellen, dass die beiden Ebenen übereinander liegen, so wie früher in der Schule Folien auf dem Tageslichtprojektor. Die Weiße Ebenenmaske müsst ihr euch so vorstellen, dass sie nichts durchlässt. Man sieht also nur die “schwarz weiß” Ebene. Wenn wir nun einfach mal auf der weißen Ebene mit Schwarz und einem normalen Pinsel malen, so seht mal was passiert. Ja es wird Farbe :-). So könnt ihr also jeden Bereich den ihr wollt wieder in Farbe darstellen. Schwarz “löscht” also den “schwarz weiß” Bereich. Falls ihr mal zuviel mit Schwarz gemalt habt, so könnt ihr auch einfach mit Weiß wieder drüber malen und ihr bekommt wieder das Gegenteil.

Die Ebenen müssten nun etwa so aussehen:
so_siehts_aus_fertig

Ebenenmasken sind natürlich noch viel weitflächiger einsetzbar. Man kann so zum Beispiel bei Portraits Schärfenbereiche genau festlegen, oder das Weichzeichnen der Haut auf bestimmte Bereiche begrenzen.

Wie schon am Anfang gesagt, sind Ebenenmasken meiner Meinung nach eine der sinnvollsten Funktionen die Photoshop zu bieten hat. Man kan das Beispiel, was ich euch eben gezeigt habe natürlich auch anders machen, aber das Beispiel zeigt seht gut die Funktionalität von Ebenenmasken.

Schönen Abend noch an euch alle