… ja dann findet man manchmal sehr tolle Fotos.
Wie auch vor ein paar Tagen, ich habe meine Festplatte ein wenig aufgeräumt und dabei dieses Foto entdeckt.
Ein bisschen Bearbeitung und siehe da
Die Tage kommt auch ein Photoshoptutorial dazu.
Gruß
Ich habe vor ein paar Wochen Smartfilter für mich entdeckt. Früher habe ich mich nie damit beschäftigt, weil ich erstens nicht wusste was genau ich damit machen kann und zweitens was für einen Nutzen es für mich hat.
Dann habe ich mich endlich entschlossen zu testen, was da eigentlich passiert.
Was sind eigentlich Smartfilter?
Mit Smartfiltern kann man eine Ebene als Smartfilter konvertieren, alle Filter, Einstellungen, die ich dann auf diese Ebene anwende kann ich im Nachhinein noch ändern.
Ja und was heißt das jetzt?
Beispiel:
Ebene A ist mein Bild -> “Für Smartfilter konvertieren”. Nun sieht das Ebenensymbol ein wenig anders aus.
Jetzt wende ich Filter wie “Gaußscher Weichzeichner” an, doppelklick auf ->
, so können wir die Ebene auf “weiches licht” stellen.
Vieleicht nun noch “Unscharf maskieren” und noch eine Könung hinzufügen. Nun merke ich aber, dass der “Gaußscher weichzeichner” zu stark war…
Kein Problem :-)
Einfach doppelklick auf “Gaußscher weichzeichner” unterhalb Ebene A und schon können wir den Filter neu einstellen.
So haben wir nun die Möglichkeit ganz einfach im Nachhinein noch Änderungen an Filtern vorzunehmen, die normalerweise bereits fest verarbeitet sind.
Ich hoffe ich konnte euch Smartfilter ein Wenig erklären.

Schöne Grüße
Da es nun doch etwas kälter wird, habe ich mich heute dazu entschlossen drinnen Fotos zu machen.
Location: Friseursalon
Da wir leider auf einem Sonntag keinen Hintergrundstoff organisieren konnten, muss Photoshop da etwas nachhelfen ;-)
Foto 1 ist das Original, wie es aus der Kamera kommt. Benutzt wurde ein Blitz mit Softbox von vorne, ein Blitz von hinten Links und ein Blitz schwach von hinten rechts.
So um nun zum Ergebniss zu kommen, habe ich als erstes Den Hintergrund vom Model getrennt. das ging bei diesem Foto am einfachsten mit dem Magnetischem Lasso. Ich arbeite sehr gerne mit Ordnern, so habe ich einfach meine Auswahl als Ebenenmaske erstellt und kann so nun das Model getrennt vom Hintergrund bearbeiten und umgekehrt. siehe Bild 3.
Ordner Grundbea: Hier mache ich Grundbearbeitung wie Farbkorrektur, Helligkeit.
Ordner model: Hier habe ich die Haut ein kleines bisschen nachbearbeitet, eine schwarzweißebene darüber gelegt und den Sepiaton als Fotofilter erstellt.
Ordner bg: ist ausschließlich der Hintergrund. Da ich den Hintergrund mit einer Maske vom Model getrennt habe, habe ich einfach eine komplette graue Ebene erstellt, etwas Struktur erstellt und ein wenig Schatten noch ins Spiel gebracht.
Als letztes Noch ein Fotofilter um die gewünschte Farbtemparatur zu bekommen und nachschärfen. Das war es im groben eigentlich schon :-)
Schöne Grüße und ein guten Start in die Woche.
Da ich ja kein Studio habe, versuche ich meine Fotos manchmal so nah wie möglich nach Studio aussehen zu lassen.
Da dies nur mit Vorbereitung geht, dachte ich mir ich schreibe mal meine Vorgehensweise auf.
Ich habe eine Location gewählt, die relativ einfarbig und neutral ist. Hier habe ich eine Tiefgarage gehabt, mit grauem Hintergrund.
Ich wusste vorher schon, dass ich den neuen Hintergrund später etwas dunkler haben will, also habe ich vorher schon so gearbeitet, dass der Hintergrund etwas dunkler ist. Nun habe ich 3 Blitze verwendet, einen von hinten links, einen von hinten rechts und einen von oben um die Cap zu betonen. Dadurch das ich die Blitze so ausgerichtet habe, wird die Kontur des Modells so betont, dass es noch einfacher ist sie nachher zu Maskieren.
So, ich habe das Foto nun gemacht, ab in Lightroom die RAW Entwicklung und direkt danach in Photoshop weitergemacht.
Als erstes habe ich ein Ordner für den Hintergrund angelegt und mithilfe des Polygonlassos ganz einfach das Modell freigestellt und eine Ebenenmaske angelegt.
Nun konnte ich mein Hintergrund ganz einfach mit einem Pinsel malen. Ich habe erst alles schwarz gemacht und dann mit einem Pinsel mit etwa 2% weiß draufgemalt. Dann ein blauen Fotofilter drüber und schon sieht das sehr ordentlich aus. Zu ordentlich! Also habe ich auf einer neuen Ebene den Filter Rauschen hinzufügen genutzt mit der Einstellung Monochrom, diese habe ich sehr stark mit Gaußschen Weichzeichner weichgezeichnet. und auf Multiplizieren gestellt. Schon sieht der Hintergrund aus wie im Studio.
Als nächstes ist das Modell dran…
Ich fange als erstes mit Tonwertkorrektur an, korrigiere falls nötig Farbstiche. Mit der Gradationskurve habe ich das ganze Bild etwas heller gemacht. Abwedler und Nachbelichter nutze ich als nächstes um die Jacke etwas stärker zu betonen, dazu benutze ich den Abwedler für die Hellen und den Nachbelichter für die dunklen Stellen.
So nun eigentlich nur noch die Sättigung ganz leicht verringern indem ich eine schwarz weiß Ebene mit geringer Deckkraft drüber lege. Zu guter letzt nur noch sehr dezent ein Fotofilter blau drüber um den Farbeffekt zu bekommen.
Das wars eigentlich schon :-)
Das stimmt natürlich nicht :-)
Ich habe zu Anfang keinerlei Hilfe gehabt und habe mir alles selbst durch Tutorials beibringen müssen. Ich habe etwa 2004 mit Photoshop angefangen. Gestaltung und Grafikdesign fand ich schon immer spannend, also habe ich mit kleinen Tutorials wie Buttons und Smileys angefangen. Das funktionierte auch ziemlich gut nach einer Weile, sodass ich langsam ein Gefühl für die Werkzeuge und Filter bekam. Nachdem ich viele kleine Tutorials gemacht habe, meldete ich mich in diversen Foren an und schaute was andere alles mit Photoshop machen konnten und was war? Ich wollte das natürlich auch :-) Wenn man ein Ansporn hat besser zu werden, lernt man verdammt schnell und viel. Schnell entdeckte ich für mich die Bearbeitung von Menschen und Manipulation. Bis hier hin sind bereits 2 Jahre vergangen. Ich nutzte Photoshop nun etwa 4 mal die Woche und lernte so immer mehr. Wenn man Photoshop nicht häufig anwendet, so vergisst man sehr schnell wo was zu finden ist.
Ende 2006 kam ich dann erst richtig zur Fotografie. Mein Bruder, zwei Freunde und ich gründeten eine Seite für Eventfotografie. Vorher habe ich schon immer gerne Fotos gemacht, aber die Eventfotografie prägte mich so stark, dass es meine größte Leidenschaft wurde.
Meine ersten Shootings waren dann Anfang 2007. Ich hatte viel in Foren gelesen und hatte ja nun durch die Eventfotos viel lernen können. Die ersten Shootings waren für meine damaligen Verhältnisse sehr zufriedenstellend, aber in keinster Weise mit heute zu vergleichen, was natürlich bei jedem so ist, denn man lernt wirklich niemals aus :-)
Heute lerne ich ständig neue Dinge über Licht, Bearbeitungstechniken etc.
Wie dem auch sei häuften sich dann die Anzahl der Shootings und es sprach sich langsam rum, dass ich akzeptable Fotos machen konnte. An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön an meine beste Freundin, die immer viel Geduld mit mir hatte :-)
Heute Fotografiere ich mit einer Canon 40D + 3 x Canon 430ex + Funkauslöser und bin mit meinen Fotos sehr zufrieden, wobei ich immer was finde, was ich beim nächsten mal besser machen will. Diese kritische Einstellung gegenüber meinen eigenen Fotos motiviert mich immer besser werden zu wollen. Dazu kommt noch, dass ich Kontakte zu anderen Fotografen pflege und ich natürlich hoffe auch irgendwann so groß zu werden :-)
Man weiß nie wo das Leben einen hintreibt. Aber Wenn man viel lernen will, sollte man üben, üben und noch mehr üben. Wir können nur durch unsere Fehler lernen. :-)
Zum Schluss vielleicht noch ein Buchtipp oder besser einen Autoren in Sachen Photoshop. Und zwar lese ich seit etwa einem Jahr unheimlich gerne die Bücher von Scott Kelby. Sein Schreibstil ist sehr locker und humorvoll. Das ist nicht für jeden was, aber ich kann es nur empfehlen.
Bis dahin schöne Grüße
Ich finde Ebenenmasken eine der schönsten Funktionen von Photoshop, da aber viele Leute die ich kenne probleme mit Ebenenmasken haben, dachte ich mir ich erkläre diese mal anhand eines einfachen Beispiels.
Als erstes mal unser Ausgangsmaterial:

ausgangsbild - ebenenmasken
Und so soll unser Bild am Ende aussehen:

fertig - ebenenmasken
So zeige ich euch auch gleich, wie man ein colorkey macht. :-)
Ich gehe mal davon aus, dass ihr ein kleines bisschen Grundwissen habt. Sowas wie “Ebene duplizieren” werde ich nicht erklären.
Wir starten also nun mit unserem Ausgangsbild und duplizieren einmal diese Ebene und nennen sie “schwarz weiß”. Nun geht ihr auf “Bild” -> “Anpassungen” -> “Sättigung verringern”. Jetzt haben wir ein Schwarz/Weiß Bild, natürlich gibt es sehr viele möglichkeiten ein Foto s/w umzuwandeln, darauf werde ich aber in einem anderem Tutorial eingehen.
Als nächstes klicken wir auf
oder über das Menü “Ebene” -> “Ebenenmaske” -> “Alle einblenden”
So sollte es nun aussehen:

Achtet bitte darauf, dass die neue Weiße Ebene (die Ebenenmaske) ausgewählt ist. Nun müsst ihr euch das so vorstellen, dass die beiden Ebenen übereinander liegen, so wie früher in der Schule Folien auf dem Tageslichtprojektor. Die Weiße Ebenenmaske müsst ihr euch so vorstellen, dass sie nichts durchlässt. Man sieht also nur die “schwarz weiß” Ebene. Wenn wir nun einfach mal auf der weißen Ebene mit Schwarz und einem normalen Pinsel malen, so seht mal was passiert. Ja es wird Farbe :-). So könnt ihr also jeden Bereich den ihr wollt wieder in Farbe darstellen. Schwarz “löscht” also den “schwarz weiß” Bereich. Falls ihr mal zuviel mit Schwarz gemalt habt, so könnt ihr auch einfach mit Weiß wieder drüber malen und ihr bekommt wieder das Gegenteil.
Die Ebenen müssten nun etwa so aussehen:

Ebenenmasken sind natürlich noch viel weitflächiger einsetzbar. Man kann so zum Beispiel bei Portraits Schärfenbereiche genau festlegen, oder das Weichzeichnen der Haut auf bestimmte Bereiche begrenzen.
Wie schon am Anfang gesagt, sind Ebenenmasken meiner Meinung nach eine der sinnvollsten Funktionen die Photoshop zu bieten hat. Man kan das Beispiel, was ich euch eben gezeigt habe natürlich auch anders machen, aber das Beispiel zeigt seht gut die Funktionalität von Ebenenmasken.
Schönen Abend noch an euch alle